Int. Radquer Dagmarsellen – Lars Sommer auch zum Jahresende allen überlegen

Das Dagmarseller Radquer hat im Luzerner Wiggertal eine grosse Tradition. Bereits 41 Rennen wurden seit 1975 ausgetragen, doch am vergangenen Stefanstag erfolgt die letzte, 42.  Austragung. Dagmarsellen gilt als schwieriges Rennen, welches sehr schnell und taktisch werden kann. Entsprechend wichtig ist es, dass man sein Rennen genau einteilt. Auch wenn du der Stärkste bist, kann eine Attacke am falschen Ort böse Folgen haben.
Mit diesen Gedanken gingen die Fahrer des Team KA Boom – RMC Gossau gut vorbereitet an den Start. Dass sie vorne mitzureden haben war aus den vergangenen Crossrennen klar – wieviel war aber offen, denn diesmal waren sie nur zu Zweit in der U17 Katergorie vertreten.

Andrin und Lars waren beide von Beginn weg in der Spitzengruppe, welche sich schnell absetzten konnte. Die beiden KA Boom Fahrer wussten von ihrer Stärke und wollten nichts dem Zufall überlassen. So griff Lars Sommer bereits in der zweiten Runde in einer anspruchsvollen Abfahrt an und konnte sich so schon früh distanzieren. Von seiner Stärke überzeugt kontrollierte er die letzten vier Runden alleine von der Spitze aus und fuhr verdient seinem Solo-Sieg entgegen.
Andrin Betl konnte den Rest der Verfolger vorerst in Schach halten und die Attacke von Lars empfindlich stören. So gelang es nur Timo Müller, die Verfolgung von Lars aufzunehmen – ohne Unterstützung gelang  es ihm jedoch nicht ganz nach vorne aufzuschliessen. In der dritten Runde attakierte Andrin selbst, an der gleichen Stelle wie zuvor Lars und konnte sich von seinen Verfolgern absetzten.  Souverän fuhr er auf den 3. Schlussrang.
In der Kategorie U13/15 für der jüngere Bruder von Lars – Sven Sommer mit seiner super Tagesform auf den erfreulichen 3. Schlussrang.

Andwil den 31.12.2017 / O. Schoch